Rezept des HausesIst, wenn man es einmal probiert hat, für Liebhaber der Säure geradezu ein Kultgericht, das auch zum Experimentieren einlädt. Je nach Geschmack kann ein älterer oder jüngerer Wein verblüffend unterschiedlich sein und ist dann Liebhaberei! Auch Experimente mit fruchtsüßen Weinen und entsprechend weniger Zucker (evtl. auch ohne Zitronensaft) lohnen sich, aber in keinem Fall ein zu edler Wein, also höchstens eine mittlere Spätlese (besser noch einfacher).
Ideal erscheint uns ein 96er Kabinett mit seiner tollen Säurestruktur, aber auch 98er ergeben eine sehr herzhafte, feinaromatische Grütze!
Zutaten
- 750 gr. Rhabarber
- 200 ccm Mosel-Riesling trocken
- 1-2 Eßl. Zitronensaft
- 3 Blatt weiße Gelatine
- 75 – 100 gr. Zucker
- zum Garnieren
- ca. 200 gr. Frische Erdbeeren
- 3 Eßl. Pfirsichlikör
- 1/8 Ltr. Schlagsahne
ZubereitungRhabarber waschen, abziehen und in 3 cm lange Stücke schneiden. 1/8 Ltr. Riesling mit 1/8 Ltr. Wasser und dem Zitronensaft aufkochen, Rhabarber darin zugedeckt leise 5 Minuten kochen lassen, anschließend mit einer Schaumkelle aus dem Sud nehmen und zum Pürieren in einen Mixer geben oder mit dem Schneidstab vom Handrührer pürieren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Rhabarberpüree mit Zucker nach Geschmack mit restlichem Riesling würzen. Den warmen Rhabarbersud durch ein Sieb in einen Topf gießen. Die Gelatine Blatt für Blatt unterrühren, darin auflösen und anschließend mit einem Schneebesen unter das Fruchtpüree ziehen. Die Masse mit einer Kelle in tiefe Teller portionieren. Zugedeckt mindestens 4 Stunden kühl stellen.
2 Stunden vor dem Servieren Erdbeeren waschen, mit etwas Puderzucker süßen und mit dem Pfirsichlikör beträufeln. 2 Stunden kühl gestellt marinieren, Sahne steif schlagen, in einen Spritzbeutel füllen und 6 Sahnerosetten auf jeden Teller spritzen und mit Erdbeeren garnieren.
Zu dieser frühlingshaften Nachspeise trinkt man einen Molitor Riesling Sekt Brut.