Unsere Vinothek ist für Flaschenweinverkauf, trotz COVID-19, weiterhin geöffnet

Philosophie

"Meister der selektiven Lese"

VINUM  

Jeder einzelne Molitor-Wein, ganz gleich ob weiß oder rot, ob trocken, feinherb oder süß, ob Qualitäts- oder Prädikatswein, spiegelt das Potenzial seiner Lage und seines Jahrgangs wider. Und zwar so individuell, authentisch und ausdrucksvoll wie nur möglich. Das setzt strenge Selektion, präzise Handarbeit und die bewusste Begutachtung jeder einzelnen Beere voraus. Kein Wunder also, dass bei der Ernte die Trauben von erfahrenen Teams in

mehreren Durchgängen ausschließlich von Hand gelesen und im Keller weitere Male selektioniert werden. Immer unter den wachsamen Augen von Markus Molitor. Denn nur die sorgfältige Trennung aller Reifestufen und die Nachselektion von Einzelbeeren lässt die höchsten Qualitäten entstehen – wie beispielsweise die einmalige, über drei Jahrzehnte reichende Serie an Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen.

 

Die farbliche Kennzeichnung der Flasche richtet sich nach der Geschmacksrichtung des Rieslings. Unsere klassisch vergorenen Weine werden mit einer weißen Kapsel ausgestattet. Die feinherben Weine verfügen über eine dem Schiefer nachempfundenen grau-grüne Kapselfarbe. Die frucht- und edelsüßen Weine werden mit einer goldenen Kapsel versehen.

"Das ist ja das Schöne, dass man die Lagenunterschiede
in den Weinen so herausarbeiten kann, dass man sie auch schmeckt."

                                                                                                                                                                                                                            MARKUS MOLITOR

 

Im Schiefer wurzelt im wahrsten Sinn des Wortes die Grundlage für alle Molitor-Weine. Die bewusst schonende Bearbeitung der Weinberge, geringe Erträge und die späte Ernte physiologisch reifer Trauben sorgen für einen einzigartigen Extraktreichtum.

 

Die Molitor-Weinberge liegen von Brauneberg bis Traben-Trarbach und seit 2001 auch an der Saar. Durch die weitere regionale Verbreitung und die damit einhergehende Vielfalt der Schieferböden und Mikroklimata der Weinberge repräsentieren die Molitor-Weine sämtliche Spielarten des Moselweines.

"Wir geben jedem Wein die Zeit, die er braucht, um perfekt zu werden."

                                                                                                                                                                                                                            MARKUS MOLITOR

 

Wie seit Jahrhunderten werden die meisten Weine in Holzfässern spontan vergoren und ausgebaut. Ohne Schönungsmittel, Enzyme, Reinzuchthefen und andere Hilfsmittel. Der alte, in Schiefergestein gehauene 3-stöckige Gewölbekeller bietet dafür ein optimales, dauerhaft kühles Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Hier können die Weine in aller Ruhe extrem langsam und ganz natürlich vergären. Nach einer Pause im Winter wird die Vergärung bei den steigenden Temperaturen des Frühjahrs beendet. Anschließend liegen die Weine monatelang auf der Feinhefe und erhalten damit weiteren Schmelz und Fülle – eben die ausgezeichnete Eleganz der Molitor-Weine.

 

 

Gut Ding braucht Weile. Das gilt besonders auch für Weine, die, ganz gleich aus welchem Jahrgang , eine gewisse Zeit brauchen. Erst dann zeigt sich ihre unverwechselbare Balance, Extraktdichte und Struktur.